Biologische Fliegenbekämpfung für Schweinebetriebe

Güllefliegen für Schweine­ställe

Bekämpfen Sie Stallfliegen biologisch direkt an den Brutstätten der Larven. Für weniger Fliegen im Stall, ohne unnötig Insektizide zu versprühen.

Biologisch Natürliche Bekämpfung
Vorbeugend Frühzeitig starten
Für Schweineställe Für Ihren Betrieb
Lebende Nützlinge
Güllefliegen zur biologischen Fliegenbekämpfung im Schweinestall
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Testen Sie Güllefliegen in Ihrem eigenen Stall und beurteilen Sie die Wirkung vor Ort.

Wie wirken Güllefliegen gegen Stallfliegen?

Güllefliegen wirken durch ihre Larven. Diese fressen Stubenfliegenlarven im Brutmaterial. Eine gefressene Stubenfliegenlarve wird später nicht mehr zur erwachsenen Fliege.

Die erwachsenen Güllefliegen fangen keine Fliegen in der Luft. Sie sorgen durch ihre Eier für neue Güllefliegenlarven. Die Bekämpfung findet also dort statt, wo sich die Larven entwickeln.

Bei Stableflies züchten wir die Art Hydrotaea aenescens. Sie finden diese Art auch unter dem älteren Namen Ophyra aenescens. Wir setzen ihre Larven zur biologischen Bekämpfung von Stubenfliegen ein.

Güllefliegen wirken gegen die nächste Generation der Stubenfliegen. Die erwachsenen Stubenfliegen, die schon im Stall herumfliegen, werden von den Larven nicht gefangen.

Wie funktionieren Güllefliegen im Güllekanal?

Stubenfliegenlarven können sich in Schweinegülle entwickeln, etwa in geeignetem Material an der Oberfläche. Dort können auch Güllefliegenlarven leben. Treffen sie auf Stubenfliegenlarven, können sie diese fressen.

Die Güllefliegenlarven können sich auch von geeignetem organischem Material ernähren. Stubenfliegenlarven sind also nicht ihre einzige Nahrung. Für die Fliegenbekämpfung müssen sie aber an die Stubenfliegenlarven herankommen.

Was beeinflusst die Wirkung?

  • Das Brutmaterial: Die Güllefliegenlarven müssen sich darin entwickeln können. Zu nasse oder zu trockene Bedingungen können das erschweren.
  • Die Temperatur: Sie beeinflusst die Entwicklung. Deshalb verläuft der Start nicht in jedem Stall gleich.
  • Die Ausbringung: Menge und Platzierung müssen zur Produktanleitung und zu den Stallabteilen passen.
  • Weitere Brutplätze: Entwickeln sich Stubenfliegen auch in alten Futter- und Mistresten, müssen diese Stellen ebenfalls untersucht werden.

Wie viele Stubenfliegenlarven werden gefressen?

Dafür gibt es keine feste Zahl, die für Ihren Stall gilt. In Laborversuchen hatten unter anderem die Größe der Larven und das Verhältnis von Güllefliegenlarven zu Stubenfliegenlarven Einfluss auf das Ergebnis. Eine Zahl aus dem Labor ist deshalb kein Versprechen für den Stall.

Was können Sie nach der Ausbringung erwarten?

Sie werden zunächst weiterhin erwachsene Stubenfliegen sehen. Das allein zeigt noch nicht, dass die Güllefliegen nicht wirken. Entscheidend ist, wie sich der Befall im Verlauf entwickelt.

Kontrollieren Sie dieselben Stellen im Stall, möglichst zur gleichen Tageszeit. Schreiben Sie Datum und Abteil auf und notieren Sie, ob es mehr oder weniger Stubenfliegen werden.

Viele Larven bedeuten nicht automatisch viele Stubenfliegen. Nach der Ausbringung können auch Güllefliegenlarven im Material sein. Lassen Sie unklare Funde bestimmen, bevor Sie eine weitere Behandlung starten.

Güllefliegen wirken nicht gegen jede Stallfliege

Stallfliegen ist ein Sammelbegriff. Unser Angebot richtet sich gegen Stubenfliegenlarven. Bei stechenden Fliegen oder einem Stall mit Tiefstreu muss zuerst geklärt werden, welche Methode zu den Brutplätzen passt.

Nutzen Sie bereits ein Fliegenmittel, schicken Sie uns den Produktnamen sowie Angaben dazu, wo und wann es verwendet wird. Die Kombination mit Güllefliegen muss vor der Ausbringung geprüft werden.

Sie möchten mit Güllefliegen starten? Schreiben Sie die Fläche Ihrer Stallabteile auf und beschreiben Sie kurz den Befall. Bei Stableflies züchten wir die Güllefliegen und helfen Ihnen bei der Planung.

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