Güllefliegen für Schweineställe
Bekämpfen Sie Stallfliegen biologisch direkt an den Brutstätten der Larven. Für weniger Fliegen im Stall, ohne unnötig Insektizide zu versprühen.
Testen Sie Güllefliegen in Ihrem eigenen Stall und beurteilen Sie die Wirkung vor Ort.
Fliegenbekämpfung im Abferkelstall: Brutstätten erkennen und Fliegen reduzieren
Bei Fliegen im Abferkelstall prüfen Sie zuerst alte Futterreste, Mist und feuchte Ablagerungen. Schauen Sie rund um den Sauentrog, an den Tränken und dort, wo die Ferkel zusätzliches Futter bekommen. Bei Spaltenboden gehören auch die Güllebereiche darunter dazu.
Gehen Sie eine Abferkelbucht nach der anderen durch. Schreiben Sie auf, wo Sie Larven finden und welche Buchten besonders viele Fliegen haben. Erwachsene Fliegen an der Sau oder am Trog beweisen nicht, dass sie genau dort geschlüpft sind.
Halten Sie auch die Termine für Ausstallung und Reinigung bereit. Die Fliegenbekämpfung muss zum Ablauf passen, ohne die Hygiene und Versorgung der Sauen und Ferkel zu beeinträchtigen.
Prüfen Sie auch die Fliegenart. Stubenfliegen stechen nicht. Bei stechenden Fliegen oder unklaren Funden muss die Art bestimmt werden, bevor Sie die Methode wählen.
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Güllefliegen bestellen →Diese Stellen in der Abferkelbucht sollten Sie kontrollieren
1. Unter und hinter dem Sauentrog
Prüfen Sie die sicher erreichbaren Stellen auf alte Futterreste. Entfernen Sie Ablagerungen bei der normalen Reinigung und kontrollieren Sie, ob erneut Futter daneben fällt. Wird die Ursache nicht behoben, sammelt sich wieder neues Material.
2. Tränken und Wasserverluste
Kontrollieren Sie Tränken und den Bereich darunter. Vermischt sich Wasser mit alten Futter- und Mistresten, untersuchen Sie das Material auf Larven. Lassen Sie Undichtigkeiten beheben, ohne die Wasserversorgung der Tiere einzuschränken.
3. Ferkelfutter und zusätzliche Milchversorgung
Verwenden Sie Futterschalen oder ein System zur zusätzlichen Milchversorgung, prüfen Sie auch dessen Umgebung. Bleiben Reste liegen oder läuft etwas über? Halten Sie sich bei der Reinigung des Systems an die Herstelleranleitung.
4. Ränder am Ferkelnest
Schauen Sie entlang der Ränder und hinter der Einrichtung nach Futter- und Mistresten. Wärme allein macht das Ferkelnest nicht zum Brutplatz. Entscheidend ist, ob geeignetes Material und Larven vorhanden sind. Verändern Sie die Wärmeversorgung nicht auf Verdacht.
5. Güllebereiche unter den Spalten
Stubenfliegenlarven können sich in geeignetem Material der Schwimmschicht entwickeln. Kontrollieren Sie nur von sicheren Stellen außerhalb des Güllebereichs. Steigen Sie nicht in Kanäle, Güllekeller oder Gruben.
Fundstellen nach der Reinigung wieder ansehen
Machen Sie Bilder und notieren Sie Bucht und Datum. Prüfen Sie später dieselben Stellen. So sehen Sie, ob die Ablagerung entfernt wurde und ob sie zurückkommt. Haben Sie bereits Güllefliegen ausgebracht, lassen Sie unklare Larvenfunde bestimmen.
Bereit für den Einsatz von Güllefliegen?
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Reinigung und Bekämpfung auf die Belegung abstimmen
Sind die Buchten leer, nehmen Sie die schwer erreichbaren Stellen in die Reinigung auf. Dazu gehören Bereiche unter Trögen, an Trennwänden und rund um das Ferkelnest. Reinigung, Desinfektion und Trocknung zwischen den Durchgängen bleiben Teil Ihrer Hygieneroutine.
Werden einzelne Buchten gereinigt, während benachbarte Buchten noch belegt sind, stimmen Sie das Vorgehen mit Ihrem betrieblichen Berater ab. Die Reinigung darf das Umfeld der verbleibenden Sauen und Ferkel nicht beeinträchtigen.
Güllefliegen gegen Stubenfliegenlarven
Güllefliegen der Art Hydrotaea aenescens können in geeigneten Güllebereichen gegen Stubenfliegenlarven eingesetzt werden. Ihre Larven fressen die Stubenfliegenlarven. Die erwachsenen Stubenfliegen werden dadurch nicht sofort entfernt.
Planen Sie Menge und Verteilung für die einzelnen Abteile. Für unser Produkt rechnen Sie mit 1 Beutel pro 100 m² Stallfläche je Lieferung. Ob der Einsatz passt, hängt zusätzlich von Brutmaterial, Güllehandling und den Arbeitsabläufen ab.
Platzieren Sie die Beutel nach Anleitung außerhalb der Reichweite von Sau und Ferkeln. Das Ferkelnest ist kein Ausbringungsort, nur weil es dort warm ist.
Andere Fliegenmittel vorher abklären
Verwenden Sie bereits Fliegenmittel, schicken Sie uns die Produktnamen und Angaben zu Einsatzort und Zeitpunkt. Die Kombination mit Güllefliegen muss geprüft werden. Bei chemischen Produkten gelten außerdem die Vorgaben für die konkrete Anwendung, insbesondere rund um Tiere, Futter und Wasser.
Bei Stableflies züchten wir Güllefliegen und schicken sie an Landwirte. Halten Sie die Flächen Ihrer Abteile und die Reinigungstermine bereit. Beschreiben Sie die Fundstellen, dann helfen wir Ihnen bei der Planung des Starts.
